![]() NA WORLD SERVICE NEWS
HALLO FREUNDE! Es ist Sommer in Kalifornien und es geht heiß her! Dieses Mal hatten wir ein Meeting, das sich ganz schön von allen anderen unterschied. Aufgrund der Arbeitsgruppenmeetings, die vorher stattfanden, dauerte unsere Ausschußsitzung nur zwei anstatt der üblichen drei Tage. Mit den lediglich 120 Tagen, die uns zur Verfügung stehen, um die Projekte für den CAR 2000 fertig zu machen, ist uns völlig klar, daß es kein Zuckerschlecken sein wird! Wir, Euer World Board und die Mitglieder einer jeden Arbeitsgruppe, sind jedoch zuversichtlich, daß trotz des kurzen Zeitraums, der uns zur Verfügung steht, die Projekte Antrag Nr. 21, der zweijährige Konferenzzyklus und der Prozeß für das Servicematerial rechtzeitig fertig sein werden. Mehr dazu und detailliertere Berichte über den Fortgang der Arbeit einer jeden einzelnen Arbeitsgruppe, findet Ihr weiter hinten in dieser Ausgabe. Aufgrund der ausführlicheren Berichte, die nötig sind, um jede Arbeitsgruppe entsprechend zu berücksichtigen, werden die nächsten paar Ausgaben der NAWS News länger ausfallen als die früheren. Die Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen wurden von verschiedenen Leuten verfaßt, so daß Ihr mehrere unterschiedliche Färbungen und Schreibstile in dieser und den nächsten Ausgaben der NAWS News vorfinden werdet. Unser Ausschuß tagte
am 18. und 19. Juni, und wir begannen unser Meeting mit einer Aktionsgruppensitzung.
Wir führten uns die Herausforderungen des kommenden Jahres vor Augen.
Dabei erklärte jeder von uns, welche Hoffnungen und Träume er
oder sie für das Board im kommenden Jahr hatte. Der gemeinsame rote
Faden, der sich durch alle unsere Visionen zog, war die übereinstimmdende
Ansicht, daß es eine aufregende Zeit für unsere Gemeinschaft
sei, und die gemeinsame Hoffnung, als Ausschuß zusammenbleiben zu
können, um unserer Gemeinschaft zu dienen! Die nötigen Vorkehrungen
für unser jährliches Treffen fanden auf diesem Meeting ebenfalls
statt. Das heißt, die Wahlen (siehe die Wahlergebnisse unten), die
Annahme der Resolutionen für 1999 - 2000 und die Genehmigung des Jahresabschlusses
von 1998. Der Bericht des Wirtschaftsprüfers wird demnächst an
die Konferenzteilnehmer verschickt und auch auf unserer Website zur finden
sein.
WORLD SERVICE-MEETING UND EINIGKEITSTAG 1999 Das Treffen der Weltdienste (WSM) wird vom 24. bis 26. September 1999 im Clarion Hotel, Hollywood, Florida stattfinden. Am Samstag, den 25. September, feiern wir auch den Welteinigkeitstag. Ein Flyer für den Welteinigkeitstag liegt dieser Ausgabe bei. Ihr könnt auf der NA-Website unter http://www.na.org die nötigen Informationen zur Anmeldung für die Telefonlinks oder auch für die Veranstaltung selbst, finden. Wir möchten Euch daran erinnern, Euere Flüge sechzig (60) Tage vor dem Reisetermin zu buchen. Ihr könnt dann eine Ermäßigung von bis zu 10% bekommen, sofern Ihr über den Veranstalter Montrose Travel bucht, über den wir verbilligte Flüge mit American Airlines und Delta Airlines ausgehandelt haben. Die Telefonnummer, über die Ihr diese Flüge buchen könnt, ist: (1-800) 301-9673. Unsere nächste Ausschußsitzung wird vor dem WSM, am Donnerstag, den 23. September 1999, stattfinden. Das WSM-Budget enthält einen Fond zur Finanzierung von regionalen Delegierten. Das Los fiel auf Leute aus anderen Regionen und demzufolge werden wir für ungefähr zehn Regionen die Reisekosten zum WSM ganz oder teilweise übernehmen. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, welche Regionen unsere Wahl annehmen oder ablehnen. AKTUELLES ZUM BASISSERVICE Aufgrund des kürzeren Zeitraums, der uns zur Verfügung stand, versuchten wir, uns auf die Punkte zu konzentrieren, die in diesem Meeting unbedingt abgehandelt werden mußten. Wir gingen die Teilnehmerevaluationen von der WSC 1999 durch und es kam bereits zu Diskussionen darüber, was auf der Konferenz gut und nicht so gut funktioniert hatte. Eine ausgesprochen unangenehme Situation entstand für das Board, als das Thema der Wahlen auf den Tisch kam. Wir möchten Euch hier ausdrücklich versichern, daß das Board mit achtzehn Mitgliedern gut funktioniert. Wir werden uns in einem Schreiben an die Konferenzteilnehmer zu den WSC-Wahlen äußern. Ebenso werden wir zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr zu den Anträgen Stellung nehmen, die die Konferenz 1999 an uns überwiesen hat. Bei überwiesenen Anträgen ist es zwingend, daß wir den Grundgedanken, der dem entsprechenden Antrag zugrundeliegt, erwägen und Euch mit unseren Empfehlungen dazu Bericht erstatten. Ferner werden wir auch alle weiteren Anregungen zu den neuen Produkten und Ideen, die wir aus der Gemeinschaft erhalten haben, in einem späteren Meeting erwägen. Später in diesem Jahr werden Diskussionen stattfinden, die mehr ins Detail gehen, und wir fordern Euch wie immer ausdrücklich auf, uns Eueren Input zukommen zu lassen. STATUS
DER LITERATURPRODUKTION
Da hiermit erstmalig neue Originalgeschichten für den Basic Text, die nicht aus dem anglophonen Raum kommen, in dieser Form genehmigt wurden, diskutierten wir ausführlich, welche Rolle dem Board in einem solchen Fall zukommt. Wir konzentrierten uns darauf, ob das Material irgend etwas enthielt, das nicht mit der NA-Philosophie vereinbar war und wir versuchten strikt, alle persönlichen Präferenzen außen vor zu lassen. Es ist die erste Übersetzung des Basic Text mit persönlichen Geschichten, die nicht aus dem englischen Sprachraum stammen. Unter der gültigen Übersetzungspolitik hat jede Sprachgemeinschaft die Wahl, einige oder alle der englischsprachigen Geschichten zu übersetzen oder völlig neue Geschichten in den Basic Text aufzunehmen, damit in der betreffenden Kultur ein Maximum an Identifikation für die Süchtigen, die Genesung suchen, gewährleistet ist. Wir gratulieren den französischsprachigen Gemeinschaften! WAHLEN
DATENBANK
WCNA 28 Die Mitglieder des World Board und Mitarbeiter des WSO trafen sich in der ersten Juniwoche erstmalig mit dem Gastgeberkomitee der WCNA 28 in Cartagena, Kolumbien. Man besprach alle Punkte der Konvention mit dem Gastgeberkomitee. Wir versuchen, die Verhandlungen mit den Fluggesellschaften und Hotels zum Abschluß zu bringen, damit wir die Reisepakete und die Registrationsflyer vor Jahresende herausbringen können. Nach unserem Augustmeeting werden wir zu diesem Ereignis mehr Einzelheiten bringen. BERICHTE DER ARBEITSGRUPPEN Projekte für den Conference Agenda Report 2000 Wir konnten auf keinerlei frühere Erfahrung mit Arbeitsgruppen dieses Typs zurückgreifen, doch das Feedback aller beteiligten Mitglieder fiel positiv und enthusiastisch aus. Alle Gruppen begannen ihre Sitzung mit einer Aktionsgruppensitzung, in der man sich auf die Stärken und Talente eines jeden Mitglieds konzentrierte, aber auch auf die Schwierigkeiten, mit denen jedes einzelne Mitglied sowie die Gruppe insgesamt, konfrontiert sein würde. Das Board zeigte sich befriedigt, als sich herausstellte, daß die Wertvorstellungen und Vorgehensweisen, die wir uns im Verlauf des vergangenen Jahres erarbeitet hatten, auch auf neue Gruppen, die sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichem Hintergrund und Erfahrungsschatz zusammensetzten, angewandt werden konnten. Jede Gruppe konnte dank der Vorarbeit des Exekutivkomitees, und nicht zuletzt der Mitarbeiter des WSO, schnell zur Arbeit schreiten. Wir sind uns der großen Hindernisse durchaus bewußt, die sich den Arbeitsgruppen in den Weg stellen — sowohl was die Bürde der Arbeit als auch den Zeitdruck anbelangt, unter dem sie arbeiten müssen — doch wir freuen uns berichten zu können, daß sie mit Euerem Feedback und Euerer Unterstützung mit Sicherheit alle Aufgaben zufriedenstellend erledigen können. Der Zeitplan dieser drei Arbeitsgruppen sieht folgendermaßen aus: ihr zweites Meeting soll vor dem Augusttreffen des Boards, am 11 und 12. August, stattfinden. Ein ausführlicher Bericht zu jedem Projekt, ein Bericht der Sondergruppe Kommunikation sowie ein Projektstatusbericht zu den internen Prozessen und Verfahren des World Board werden Euch mit der Augustausgabe der NAWS News zugehen. Auf dem WSM im September werden wir dann den Arbeitsfortgang insgesamt besprechen und Euch selbstverständlich auch davon berichten. Das Abschlußtreffen der Arbeitsgruppen in Vorbereitung auf den Conference Agenda Report 2000 wird am 10. und 11. November sein. Bitte laßt uns Euere Gedanken, Fragen oder Anregungen zukommen, die Ihr vielleicht zu dem einen oder anderen Projekt habt. Schreibt an das WSO oder kontaktiert uns über Email: World_Board@na.org, Kennwort „Together we can“. Mit der Rückmeldung eines jeden Einzelnen von Euch, können wir es mit Sicherheit zusammen schaffen. Wir danken Euch schon im Voraus dafür! ANTRAG 21 — LITERATURPROJEKT Vorbemerkung
Ein Teil der Eingaben aus der Gemeinschaft, die wir als Grundlage für diesen umfassenden Bericht sammeln, werden aus der Literaturumfrage vom März 1999 stammen. Wir danken allen von Euch, die sich die Mühe gemacht haben, die Fragebögen zur Literaturumfrage ausgefüllt zurückzuschicken (Einsendeschluß ist der 15. Juli 1999, Ihr könnt aber noch Formulare aus dem Internet herunterladen, unter www.na.org). Bis zum 15. Juni waren über 1.800 Fragebögen bei uns eingegangen und wir hoffen, daß wir vor dem 15. Juli noch einen gewaltigen Stoß davon von Euch zurückbekommen werden. Anfang August werden wir die Ergebnisse allen mitteilen, die auf der Mailingliste für die NAWS News stehen, außerdem allen Literaturkomitees auf Gebiets- und Regionsebene und allen lokalen Übersetzungskomitees. Jede Ausgabe der NAWS News, die von jetzt an in diesem Jahr erscheint, wird an die eben genannten Gruppen gehen und sie über den aktuellsten Stand dieses Projekts informieren. Auch auf dem Meeting der Weltdienste (WSM) im September erhoffen wir uns Rückmeldungen von den Konferenzteilnehmern und aus der Gemeinschaft. Entstehungsgeschichte
von „Antrag 21“
Auf der WSC 1999 revidierte
die Konferenz den Projektrahmen für Antrag 21, indem es den Vorschlag
des World Board akzeptierte, diese Anträge zusammen mit einem umfassenden
Bericht in den CAR 2000 zu setzen, und daß dieser Bericht gleichzeitig
zu einem Plan für die Entwicklung und Überarbeitung der Literatur
für die Gemeinschaft in den nächsten fünf bis zehn Jahren
führen sollte. Der Umfang und die Finanzierung wurden als Teil des
ersten zusammengelegten Budgets genehmigt.
Unser erstes Meeting—16./17.
Juni
Unsere Gruppe überprüfte auf unserem ersten Meeting einen großen Teil der Hintergrundinformationen und der Eingaben. Wir gingen den Hintergrund der Arbeitslisten A-B-C-D des WSCLC von 1988 bis 1998 durch, so daß wir verstehen konnten, welchen Prozeß wir mit dem neuen Zehnjahresplan ersetzen wollten. Wir überprüften die bisherigen Ergebnisse aus der Literaturumfrage vom März. Wir sichteten die Akten nach Zusammenfassungen der Eingaben, in denen die Überarbeitung der vorhandenen Genesungsliteratur vorgeschlagen wurde und wir überprüften die Überarbeitungs- und Entwicklungsgeschichte dieses Materials. Wir studierten einen ähnlichen Bericht, worin alle Vorschläge aus der Gemeinschaft zur Erstellung neuer Genesungsliteratur über einen Zeitraum von zehn Jahren erfaßt waren. Wir schauten uns eine Liste aller WSC-Anträge an, die 1998 und 1999 an das World Board überwiesen worden waren und zogen andere grundsatzpolitische Bestimmungen der Konferenz hinzu, die für dieses Projekt relevant waren, einschließlich diejenigen, die im Temporary Working Guide to our World Service Structure (TWGWSS) und im Literaturhandbuch zu finden sind. Nach Durchsicht all dieser Informationen, und nachdem wir uns mit der zweifachen Natur unserer Aufgabe angefreundet hatten, begannen wir unsere Besprechungen, wie wir den Zehnjahresplan konzeptuell gestalten wollten und welche Vorgehensweise dabei erforderlich war. Überblick über
den (strategischen) Zehnjahresplan
1) Identifikation:
2) Einbeziehung der
Gemeinschaft
3) Kommunikation/Berichterstattung:
4) Genehmigung:
Ein Dilemma — Wie machen
wir jetzt weiter?
Verfahren für das Servicematerial Nachdem wir die Dimension dieses Projekts diskutiert hatten, beschloß die Gruppe, ein Verfahren zu entwickeln, „das weniger schwerfällig ist, als der Prozeß für das Servicematerial“, „effizienter“, und das Vertrauen der Gemeinschaft fördert. Die Arbeitsgruppe kamen überein, daß man sich bei dem daraus resultierenden Prozeß stark auf das World Board und den World Pool verlassen sollte. Alle vorhandenen Dienstmaterialien der Weltdienste von NA wurden aufgelistet und in drei Kategorien eingeteilt: Materialien zum Servicesupport, Informationsmaterialen und Material, das nichts mit Genesung oder Service zu tun hat. Es gab hinsichtlich der Terminologie, die bei der Beschreibung des Servicematerials benutzt wurde, einige Verwirrung. Wir klärten den Gebrauch verschiedener Begriffe: „adaptierbares“ und „nicht-adaptierbares“ Dienstmaterial; „konferenzgenehmigtes“ Dienstmaterial; und „gemeinschaftsgenehmigtes“ Genesungsmaterial. Die folgenden Elemente erschienen uns ausschlaggebend für ein anfängliches Modell und die Grundlage für ein Verfahren, das folgende Kriterien aufweisen sollte: • Leicht, nicht zu komplex • Flexibel genug, um die gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse der Gemeinschaft anzusprechen • Fähig, zeitintensive Posten zu berücksichtigen • Hinzuziehung von erfahrenen Mitgliedern aus der Gemeinschaft aus dem World Pool, um die Entwicklung des Servicematerials in allen Aspekten zu befrieden • Von der Gemeinschaft anerkannt und begrüßt Die Arbeitsgruppe kam überein, daß nicht alles Servicematerial in den CAR gesetzt oder an die Gruppen geschickt werden müsse, um genehmigt zu werden. Die Mitwirkung der Basis wurde als überaus wichtiges Element gewürdigt, und die Gruppe war der Ansicht, daß die Einbeziehung gewährleistet sei, wenn man je nach Bedarf Mitglieder aus dem World Pool und/oder aus Dienstkomitees hinzuzog, welche über eine entsprechende Erfahrung mit dem Entwicklungsprozeß, dem Eingabe- und den Überprüfungsprozeß für das Material verfügten. Bei dem Gesamtprozeß solle ausdrücklich berücksichtigt werden, daß es immer die Möglichkeit der Konferenzgenehmigung gibt und daß die WSC für jeden Posten darauf bestehen kann. Ebenso, daß in jedem Fall jedes vorhandene Servicesupport-Material auf diesem Weg zur weiteren Behandlung an die Konferenz zurückverwiesen werden kann. Dem World Board wurde ein Diagramm, das den Prozeß visualisiert, zusammen mit einem schriftlichen Statusbericht vorgelegt. Nach ausführlichen Diskussionen und Beratungen mit dem World Board, werden das Diagramm und das Verfahren nun bereinigt und die Korrekturen werden in der nächsten Fassung vorgenommen werden. Die Arbeitsgruppe hat vor, auf dem Meeting der Weltdienste um Eingaben zu einem Verfahren zu bitten, das nur für einige Dienstmaterialien eine Konferenzgenehmigung vorschreibt und bei dem bei den meisten Posten die Genehmigung des World Board genügt. Die Ziele für das nächste Meeting sind die Erarbeitung einer vernünftigen Strategie, die Überprüfung der Eingaben des WB und die Vorbereitung eines detaillierten Berichts sowie einer Präsentation für das World Servicemeeting. Der zweijährige Konferenzzyklus Der Hauptschwerpunkt unseres ersten Meetings bestand darin, den Umfang und den Zeitrahmen für dieses Projekt festzusetzen. Wir werden unsere Ideen weiterentwickeln und rechtzeitig nach unserem Augustmeeting in einem vollständigeren Bericht veröffentlichen, so daß die Eingaben und die Überprüfungen auf dem Septembermeeting stattfinden können. Hintergrund
1998 wurde der zweijährige Konferenzzyklus von der Konferenz angenommen. Da niemals klar herausgestellt oder gar diskutiert wurde, was mit der Annahme dieses Antrags eigentlich beabsichtigt war, kam es unter den Konferenzteilnehmern zu sehr unterschiedlichen Auffassungen darüber, was die Annahme dieses Antrags eigentlich bedeutete. In der Folge kam es bei den Probeabstimmungen, die auf der WSC’99 zu diesem Unterfangen durchgeführt wurden, zu deutlichen Abweichungen im Vergleich zu den Diskussionen, die in 1998 stattfanden. Unsere erste Herausforderung bestand darin, die Tatsache zu akzeptieren, daß in fünf Monaten und mit drei oder vier Meeting keinesfalls alle Punkte behandelt werden können, die wir und andere Konferenzteilnehmer bei der Konferenz gerne anders hätten. Unser Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem der Übergang zu einem zweijährigen Konferenzzyklus stattfinden kann. Die Aspekte, die dabei nicht berücksichtigt werden können, müssen dann wieder aufgenommen werden, wenn dieses Projekt abgeschlossen ist. Auf dieser Basis haben wir unsere Arbeit bei diesem Projekt in fünf Hauptkategorien eingeteilt: 1. Die Ziele
und der Zweck des zweijährigen Konferenzzyklus
2. Die Weltdienstkonferenz
3. Der Arbeitszyklus
der Konferenz und der Conference Agenda Report
4. Das gemeinschaftsweite
interaktive Workshop-System
5. Finanzierung der
Teilnahme an der Weltdienstkonferenz
Wir begrüßen alle Vorschläge, die Ihr vielleicht zu diesem Projekt oder auch zu den anderen Bereichen machen könnt, welche wir als unsere Hauptschwerpunkte identifiziert haben. All diese Punkte sind nicht neu und sie werden bereits seit vielen Jahren diskutiert. Wir wissen, daß Ihr ein paar sehr gute Ideen dazu habt. INTERNE GRUNDSATZRICHTLINIEN UND VERFAHREN Feste Eckpunkte sind hier das World Servicemeeting im September und die obligatorische Benachrichtigung der Konferenzteilnehmer im März. Es ist unser Bestreben, im World Servicemeeting zu diesem Projekt so viele Informationen wie möglich zu liefern, so daß die Konferenzteilnehmer richtungsweisende Eingaben zu den Richtlinien machen können. Wir konnten ganz bestimmte Bereiche herausarbeiten, in denen Grundsatzrichtlinien und Verfahren nötig sind, und ebenso konnten wir signifikante Punkte identifizieren, die einer ausführlicheren Diskussion bedürfen, bevor sie weiter entwickelt werden können. Einige der grundlegenden
Definitionen für diese Richtlinien werden sich aus der Erfahrung des
World Board und dessen Arbeitsbeziehungen mit den gegenwärtigen Projektarbeitsgruppen
ergeben. So werden wir beispielsweise aus erster Hand Erfahrungen mit der
praktischen Umsetzung der Delegation von Verantwortung und Entscheidungsbefugnis
an Unterkomitees des Bords machen, und sie werden
Die in den Externen Richtlinien
enthaltenen Ausführungen zu den Komitees sollen als Basis für
den Komiteeparapraphen der Internen Richtlinien dienen. Alle Punkte, die
eindeutig Ausschußgrundsatzrichtlinien sind, und im Laufe des letzten
Jahres entwickelt wurden, sollen dem Grundsatzjournal des Boards entnommen
und als Eingaben zu dieser Arbeit verwandt werden.
Aktuelles zu den Finanzen Unsere Gruppen und Dienstkomitees hatten alle von Zeit zu Zeit damit zu kämpfen, genügend Geld aufzutreiben, um die Dienste bereitzustellen, die wir alle kennen, und welche dazu dienen, daß die NA-Botschaft weitergegeben werden kann. Wie wir bereits in unserem Jahresbericht feststellten, scheint sich hier nun ein signifikantes Moment abzuzeichnen. Mehr Gruppen als jemals zuvor leiten ihre überschüssigen Spendengelder an die Servicestruktur weiter. Doch das ist nicht alles. Dieser Trend zeichnet sich auch bei den Spenden aus den Reihen der Mitglieder ab, bei den Spenden der Gebiete und den Spenden der Regionen. Letztes Jahr überstieg das Einkommen der Weltdienste durch direkte Spenden aus allen vier Beitragsgruppen das erste Mal in unserer Geschichte die 500.000-Dollarmarke. Ein bedeutender Meilenstein und ein Wachstum von mehr als 10% im vergangenen Jahr! Worauf können wir das zurückführen? Nun, wir wissen alle, daß NA noch immer wächst, aber aufgrund unserer Vergangenheit glauben wir nicht, daß dies der einzige Faktor ist. Teilen wir unsere Bedürfnisse besser mit? Sind die Gruppen unseren Bemühungen gegenüber unterstützungswilliger geworden? Wir haben bisher noch keine endgültige Erklärung dafür, aber es ist unbestreitbar ein gutes Zeichen und wir möchten allen unseren Mitgliedern, Gruppen, Gebieten und Regionen für ihr Vertauen danken. Wenn wir nach vorne schauen, so wissen wir, daß wir es uns keinesfalls leisten können, uns zurückzulehnen und uns auf den Lorbeeren auszuruhen. Wir haben viel zu tun und noch viele Süchtige zu erreichen. Eines der Ziele, die wir in unserem Fellowship Development Plan festgeschrieben haben, erfordert ein Wachstum von einer Million Dollar (1.000.000 US$) bei den Spenden bis Ende 2000. Das sieht Mitte 1999 vielleicht unrealistisch aus, aber es ist gar nicht so abwegig, wie einige von uns vielleicht dachten, als der Plan vor drei Jahren auf den Tisch kam. Wenn wir auf dieses Ziel hinarbeiten, dann stehen die Zeichen günstig, daß wir bereits ein Viertel des Weges geschafft haben, wenn wir uns bis 30. Juni 2000 über die 600.000-Dollarmake hinwegsetzen. Das wäre ein toller Start in das neue Jahrtausend. Wir haben uns für dieses Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt. Wie wir bereits auf der Konferenz berichteten, glauben wir, daß die Projekte, die wir durchgeführt haben, ein wichtiger Grundstein für die Basis sind, welche wir in diesem neuen World Service-System brauchen. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Mitgliedern der Arbeitsgruppen ausdrücklich dafür danken, daß sie in unseren Projekten mitgearbeitet haben. Wir werden unsere Berichte so schnell wie möglich nach jedem Meeting herausbringen, damit Ihr über den Fortgang unserer Arbeit und deren Richtung bestens informiert seid und wir möchten Euch dazu auffordern, uns Euere Rückmeldungen zukommen zu lassen. Wir haben große Hoffnungen in dieses Jahr gesetzt und mit Euerem Input und Euerer Unterstützung, dessen sind wir uns gewiß, werden wir erfolgreich sein. Im Geiste des Dienens,
Wichtige Stichtage und Daten für das Konferenzjahr 1999-2000 World Board und Treffen der Arbeitsgruppen
WSC 2000 30. April – 6. Mai 2000 Stichtag für die Novemberausgabe des Conference Report 15. Oktober 1999 Stichtag für die regionalen Anträge
für den
Stichtag für die Positionspapiere
zu den
Stichtag für die Punkte der Themendiskussionen,
die mit Prioritäten versehen und im Konferenzjahr 2000-2001 weltweit
in der Gemeinschaft diskutiert werden sollen.
Stichtag für die Märzausgabe
2000 des
Wir versuchen, alle Reiseanträge vierteljährlich zu bearbeiten. Bitte informiert uns so früh wie möglich vor der Reise. Zur Vereinfachung unserer Planungen haben wir jetzt ein neues Formular, das benutzt werden muß, wenn Ihr diese Anträge stellt. |