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Ausgabe 1, Nummer 1
PO Box 9999, Van Nuys, CA 91409
world_board@na.org
Juni 1998


 

Aloha, G'day, Greetings, 
Guten tag, Hello, Hola, Kia Ora

Wir begrüßen Euch mit dem ersten Newsletter von unserem neuen World Board (Mehr Informationen darüber, wie sich das World Board zusammensetzt, entnehmt bitte dem Kasten nebenan.) Mit dieser Ausgabe starten wir eine neue Art der Kommunikation, eine, von der wir uns erhoffen, daß sie leicht verständlich und trotzdem umfassend ist. Wir möchten eine Zweikanalkommunikation herstellen, also laßt uns bitte wissen, ob dieses Format euerem Informationsbedürfnis über unsere Aktivitäten entspricht. Jede Rückmeldung ist willkommen und wir werden sie entsprechend berücksichtigen.

Wir möchten, daß alle problemlos an diese Informationen herankommen, aber dabei brauchen wir Euere Hilfe. Bitte nehmt dieses Mitteilungsblatt in Euere Gebiete und in Euere Gruppen mit und gebt es an alle interessierten Mitglieder weiter. Wir veröffentlichen die News nach jedem unserer Meetings in Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch. Wir hoffen auch, daß wir das NA Way Magazine als Kommunikationsmedium mit der Gemeinschaft nutzen können und daß wir uns so über eine Vielzahl von Themen, die für unsere Mitglieder von Belang sind, verständigen können. Wir haben die Zwölf Konzepte für NA-Service zu unseren Geschäftsprinzipien gemacht — es ist unser aufrichtigster Wunsch, daß dies der Ansatz für eine neue Kommunikationsform sein wird, so, wie es in Konzept Acht gefordert wird. Aber, wie wir schon oben sagten, wir müssen gemeinsam darauf hinarbeiten, also helft uns bitte mit eueren Kommentaren und Vorschlägen.


Die frühere Weltdienststruktur von
NA besteht nicht mehr
Wie die meisten von Euch wahrscheinlich bereits wissen, haben die Teilnehmer der WSC’98 die einschneidenste Strukturänderung in der ganzen Geschichte von NA seit 1976 in die Wege geleitet— das bestehende System der Weltdienststruktur wurde völlig umgestaltet. Die frühere Struktur wurde aufgelöst und durch ein einziges Board ersetzt, das befugt ist, die Aufgaben der früheren Weltdienstkomitees und -ausschüsse weiterzuführen.


Wer dient in diesem neuen World Board?
Das World Board sollte ursprünglich vierundzwanzig Mitglieder haben, aber die Teilnehmer der WSC’98 entschlossen sich dazu, nur achtzehn NA-Mitglieder zu wählen, die unterschiedlich lange in ihrem jeweiligen Amt dienen. Die einzelnen Amtszeiten wurden durch ein Losverfahren festgelegt. Unsere Mitglieder sind: 

NAME
REGION
AMTSZEIT
Bella A
Australien
6 Jahre
Bob J
Florida
2 Jahre
Cary S
Chicagoland
4 Jahre
Claudio L
Mexiko
4 Jahre
Craig R.
Carolina
6 Jahre
Daniel S
Deutschsprachige Region
2 Jahre
David J
Vereinigtes Königreich
2 Jahre
Floyd B
Metro Detroit
2 Jahre
Jane N
Connecticut
6 Jahre
Jon T
New Jersey
4 Jahre
Larry R.
Hawaii
4 Jahre
Lib E
Aotearoa-Neuseeland
6 Jahre
Mario T
Australien
2 Jahre
Mary Kay B
Carolina
2 Jahre
Michael M
Nordkalifornia
4 Jahre
Steve L.
Südkalifornia
4 Jahre
Susan C
Washington/N. Idaho
6 Jahre
Tony W.
Carolina
6 Jahre


Das erste Meeting
Wir gehen einen völlig neuen Weg ...
Das einzige, das wir alle vor unserem ersten Meeting wußten, war, daß wir im neuen World Board dienen würden, in einer Struktur, die völlig anders war, als jedes andere System, das wir zuvor auf Weltebene gehabt hatten. Wir hatten alle unterschiedliche Erwartungshaltungen, als Mitglieder von Weltdienstausschüssen und -komitees und als ehemalige regionale Delegierte. Viele von uns fühlten sich etwas beklommen, als wir zu diesem ersten Meeting gingen. 

Das Interimkomitee, das sich nach dem ersten Tag unseres Meetings auflösen sollte, war der festen Meinung, daß wir einen ganz neuen Anfang machen sollten. Die meisten ehemaligen Komitees befanden sich unter dem Druck, sich sofort in die Arbeit an den ihnen zugewiesenen Aufgaben zu stürzen und waren damit „mit Volldampf auf die Nase gefallen“. Sie waren nun der Überzeugung, daß wir erst einmal die Stärken unserer verschieden Mitglieder und unsere Fähigkeit, als Ausschuß zusammenzuarbeiten, feststellen müßten, um die Verantwortung, die das Board unserer Gemeinschaft gegenüber trägt, erfüllen zu können. 

Im ersten Teil unseres Meetings ermittelten wir, was wir als wichtigste Stärken und Fähigkeiten voraussetzten: eine klare Kommunikation, die Bereitschaft zuzuhören und auf die Leute zu reagieren, die Entwicklung politischer Grundsätze und Richtlinien, Erfahrung im Organisationsbereich, die Fähigkeit zur Konsensbildung, die Fähigkeit hart zu arbeiten und das Vertrauen in eine höhere Macht. Wir arbeiteten gemeinsam, um die Ziele unseres Boards zu überprüfen und wir teilten unsere Hoffnungen für die Weltdienste und für NA als Ganzem. 

Es war beflügelnd, herauszufinden, daß wir trotz unseres so unterschiedlichen Hintergrundes und unserer unterschiedlichen Erfahrungen in der Genesung, alle sehr ähnliche Zukunftsvorstellungen hatten, was NA anbelangt. Unser gemeinsamer Traum war: „Daß alle Süchtigen, die Genesung suchen, eine Chance haben, die Genesung durch NA in ihrer eigenen Sprache und Kultur zu erfahren und daß NA von der Öffentlichkeit als ein Alternativprogramm für Süchtige gesehen wird, die Genesung suchen.“ Sobald wir wußten, daß wir alle bereit waren, in die selbe Richtung zu ziehen, erforschten wir Wege, wie wir schnell und effektiv in kleinen und großen Arbeitsteams arbeiten konnten.

Wir erstellten einige Grundregeln dafür, wie wir als Board handeln sollten; wir wollten uns mit gegenseitigem Respekt behandeln, indem wir allen Mitgliedern die gleiche Aufmerksamkeit entgegenbringen und sie zu einer offenen und ehrlichen Kommunikation ermutigen. Wir wollten Informationen teilen und gemeinsame Verantwortung übernehmen, Vertrauen und Handlungsvollmacht aktiv fördern und uns aus persönlichen Diskussionen und Negativität im allgemeinen heraushalten. 

Wir kamen überein, kreative Methoden zur Problemlösung zu anzuwenden, wenn wir versuchten unsere Ziele zu erreichen. Ein Beispiel dafür ist, daß wir wir für unser Meeting eine Abschlußsitzung einführten, bei der es jedem Mitglied gestattet war, seine Erfahrungen, die es mit diesem Meeting gemacht hatte, zu teilen und jedes ungelöste Problem auf den Tisch zu bringen, gleichgültig, welcher Art es war. Wir verpflichteten uns auch dazu, eine Atmosphäre der Genesung in unseren Boardmeetings herzustellen und bei unseren Aufgaben spirituelle Führung zu suchen.

Wir arbeiteten unter Berücksichtigung dieser Ideale weiter und befaßten uns mit dem Arbeitspensum, das vor uns lag. Wir sahen schnell, daß es nötig war, eine Gruppe zu bilden, die uns als unser Exekutivkomitee dient und zwischen unseren Meetings mit der Geschäftsführung des Weltdienstbüros zusammenarbeitet und die sich außerdem tiefergehend mit dem befaßt, was in unserem ersten Konferenzjahr zu bewältigen ist. Dazu wählten wir Michael M. als unseren ersten Vorsitzenden, Mary Kay B. als stellvertretende Vorsitzende, Jon T. als unseren Sekretär und Susan C. als unsere Schatzmeisterin. Diese Mitglieder haben die große Aufgabe, einige Empfehlungen zu erarbeiten, wie wir gemeinsam unser Arbeitspensum angehen sollen.


Unser Meetingsplan
Je mehr wir uns mit unserem Arbeitspensum befaßten, desto klarer wurde uns, daß wir bis zu der Konferenz im nächsten Jahr vier Meetings ansetzen mußten. So haben wir zum Beispiel die Verantwortung dafür, zwei Budgets zu erstellen: eines für die ersten sechs Monate von 1999 und ein weiteres für das Konferenzjahr 1999-2000. Wir werden auch den Konferenzteilnehmern einige Empfehlungen zu den verschiedenen Projekten vorlegen müssen, die von den früheren Dienstgremien angefangen wurden, vielleicht einige Vorschläge dazu, wie die Segmente des Entwicklungsplans der Gemeinschaft durchgeführt werden können, ganz zu schweigen von der Aufgabe, daß wir uns um die Erstellung unserer internen Richtlinien kümmern müssen.

Unser nächstes Meeting soll vom 8.-10. Oktober 1998 in Chatsworth, Kalifornien stattfinden. Wir planen auch ein Treffen zu Anfang Dezember und im nächsten Jahr vor der Konferenz noch einmal zwei Meetings, jeweils im Januar und im März. Wir werden euch weiterhin regelmäßig auf dem Laufenden halten, wie es um den Fortgang unserer Arbeit bestellt ist und wie unserer Pläne aussehen.


Zum Abschluß
möchten wir all denjenigen von euch danken, die ihr Vertrauen in uns gesetzt haben. Wir bitten euch, uns in einer gemeinsamen Aufgabe zu unterstützen: helft uns dabei, die Botschaft der Genesung von der aktiven Sucht zu den noch leidenden Süchtigen zu bringen und einige Wunden in unserer Gemeinschaft zu heilen. Wenn die Gemeinschaft als Ganze heilen soll, dann kann das nur so geschehen, daß wir gemeinsam und geeint etwas dafür tun.

Wir möchten zwischen unserem Board und euch, als Konferenzteilnehmer, und der Gemeinschaft insgesamt, eine offene und klare Kommunikation aufrechterhalten.


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